Im Zusammenhang mit Gyroskopen , Beschleunigungsmessern und Trägheitsnavigationssystemen (INS) der Begriff „kumulativer Fehler“ den mit der Zeit wachsenden Fehler, der sich aufgrund kleiner Ungenauigkeiten bei den Messungen dieser Sensoren aufbaut.
So funktioniert es:
- Gyroskop- und Beschleunigungsmessermessungen:
- Gyroskope messen die Rotation (wie stark sich das System dreht).
- Beschleunigungsmesser messen die Beschleunigung (wie schnell das System beschleunigt oder abbremst).
- Kleine Fehler : Beide Sensoren weisen kleine Messfehler auf, wie z. B. minimale Verschiebungen oder Rauschen. Auch wenn diese Fehler anfangs gering sind, summieren sie sich mit der Zeit.
- Gebäude im Laufe der Zeit:
- Während das System weiterläuft, akkumulieren sich die kleinen Fehler in Rotation und Beschleunigung und vergrößern sich. Beispielsweise kann ein winziger Fehler in der Rotationsmessung des Gyroskops eine geringfügige Richtungsabweichung verursachen, und ein kleiner Fehler in der Geschwindigkeitsmessung des Beschleunigungsmessers kann eine geringfügige Positionsverschiebung zur Folge haben.
- Im Laufe der Zeit summieren sich diese kleinen Fehler und führen zu einem kumulativen Fehler in der Gesamtschätzung des Systems hinsichtlich Position, Geschwindigkeit oder Kurs.
Warum das wichtig ist:
Der kumulative Fehler ist wichtig, da er die Genauigkeit des Systems mit der Zeit beeinträchtigen kann. Bei einem Trägheitsnavigationssystem nimmt der kumulative Fehler mit der Zeit zu, je länger das System ohne Korrektur (z. B. durch GPS) arbeitet. Dies bedeutet, dass das System unzuverlässigere Ergebnisse liefern kann. Daher sind regelmäßige Aktualisierungen oder Korrekturen erforderlich, um die Navigationsgenauigkeit aufrechtzuerhalten.
