In der Trägheitsnavigation (INS) bezeichnet der Begriff „geodätisch“ Positions- und Referenzsysteme, die auf der Form der Erde und ihrem Gravitationsfeld basieren . Geodätische Koordinaten werden häufig in GNSS-gestützten INS-Systemen eine präzise globale Positionsbestimmung, Kartierung und Navigation zu ermöglichen .
Wichtige geodätische Konzepte in INS/GNSS
Geodätisches Koordinatensystem – Verwendet Breitengrad, Längengrad und Höhe (Lat/Lon/Alt) basierend auf dem Referenzmodell der Erde (z. B. WGS84 ).
Geodätisches Datum – Ein Standardbezugssystem für Messungen an der Erdoberfläche (z. B. WGS84, NAD83, ETRS89 ).
Geoid- und Ellipsoidmodelle –
• Geoid : Stellt den mittleren Meeresspiegel (wird für Höhenkorrekturen verwendet).
• Ellipsoid : Ein vereinfachtes mathematisches Modell der Erdform (z. B. WGS84-Ellipsoid).
Wie geodätische Systeme die Genauigkeit des INS verbessern
✔ Verbessert die Positionsgenauigkeit – INS integriert GNSS-Geodätendaten, um eine hohe Präzision zu gewährleisten.
✔ Unterstützt globale Navigation – Geodätische Modelle helfen dem INS, sich an die Erdkrümmung und die Schwankungen der Schwerkraft anzupassen .
✔ Unverzichtbar für Kartierung und Vermessung – Wird in der Luft- und Raumfahrt, im Militär, in der Schifffahrt und bei autonomen Navigationsanwendungen .
Herausforderungen bei der geodätischen INS-Navigation
✔ INS-Positionsdrift – Ohne GNSS-Aktualisierungen der reinen INS-Navigation mit der Zeit Fehler an.
✔ Geoidvariationen – Lokale Schwerkraftänderungen können die Höhengenauigkeit , wenn sie nicht korrigiert werden.
