EMI

Elektromagnetische Störungen (EMI) in der Trägheitsnavigation bezeichnen unerwünschte elektromagnetische Signale, die die Leistung eines Trägheitsnavigationssystems (INS) . EMI können von Radargeräten, Kommunikationssystemen, Stromleitungen oder auch anderer Bordelektronik IMU-Sensoren (Inertial Measurement Unit), GNSS-Empfänger und die Navigationsgenauigkeit beeinträchtigen .

Wie sich elektromagnetische Störungen auf die Leistung von INS auswirken

Gyroskop- und Beschleunigungsmesserrauschen – Elektromagnetische Störungen können zu Fehlern bei den IMU-Sensorwerten eine Positionsdrift verursachen .

GNSS-Signalstörung – In INS/GNSS-Hybridsystemen können elektromagnetische Störungen (EMI) GPS-Signale und so die Positionsgenauigkeit verringern.

Kommunikationsstörungen die Datenübertragung zwischen INS und externen Systemen beeinträchtigen und zu verzögerten oder fehlerhaften Navigationsdaten führen.

EMI-Quellen in INS-Anwendungen

  1. Hochleistungsradargeräte & Militärische Störsender – Häufig in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich eingesetzt .

  2. Industriemaschinen & Energiesysteme – Starke elektrische Felder in Fabriken, Schiffen und Kraftwerken .

  3. Bordelektronik – Interne Quellen wie Motoren, drahtlose Geräte und Avioniksysteme .

Wie INS EMV-Herausforderungen bewältigt

Elektromagnetische Abschirmung – Schützt IMU und Navigationselektronik vor Störungen.

FOG- und RLG-basierte NavigationFaseroptische Gyroskope (FOG) und Ringlasergyroskope (RLG) sind resistent gegen elektromagnetische Störungen (EMI).

FehlerkorrekturalgorithmenKalman-Filterung und Sensorfusion helfen, durch elektromagnetische Störungen verursachte Fehler zu reduzieren.